→ Gesundheitspolitik in Zahlen
Daten & Fakten
Gute Politik braucht eine solide Datenbasis. Hier fasse ich die wichtigsten gesundheitspolitischen Zahlen aus Österreich und Wien zusammen – übersichtlich, quellenbasiert und interaktiv.
Gesundheitssystem
Gesundheitsausgaben & EU-Vergleich
Gesundheitsausgaben Österreich
Laufende Ausgaben in Mrd. € (2015–2024)
57,8 Mrd. €
Gesundheitsausgaben 2024
EU-Vergleich: Ausgaben pro Kopf
Gesundheitsausgaben in USD PPP (OECD 2023)
$7.275
pro Kopf – über EU-Schnitt
Wartezeiten: Das stille Problem
Wartezeiten auf elektive Eingriffe
Durchschnittliche Wartezeit in Wochen (Österreich, OECD 2023)
35 Wochen
Wartezeit auf Knie-Endoprothese
Wartezeiten Kassenarztstellen Wien
Durchschnittliche Wartezeit in Tagen (Ärztekammer Wien 2024)
44 Tage
Wartezeit auf Augenarzt-Kassenplatz
Pflegekrise: Personalmangel und Burnout
Fehlende Pflegekräfte bis 2030
Prognose Personalmangel Österreich (Tausend Personen, Gesundheit Österreich GmbH 2024)
75.700
fehlende Pflegekräfte bis 2030
Burnout bei Pflegepersonal
Anteil Pflegekräfte mit Burnout-Symptomen (Österreich, Studie 2024)
50 %
des Pflegepersonals von Burnout betroffen
- Kein Burnout
- Leichter Burnout
- Schwerer Burnout
Altenpflege Wien: Bedarf und Kosten
Pflegeklient:innen in Wien nach Betreuungsform
Anzahl der betreuten Personen (Fonds Soziales Wien 2024)
58.590
Pflegeklient:innen in Wien gesamt
Pflegekosten Österreich: Projektion bis 2040
Jährliche Pflegeausgaben in Mrd. € (IHS-Prognose 2024)
14,5 Mrd. €
Pflegekosten bis 2040 (Prognose)
Politischer Kontext
Österreich gibt 11,7 % des BIP für Gesundheit aus – mehr als der EU-Schnitt von 9,2 %.
Trotz hoher Ausgaben: Wartezeit auf Knie-Endoprothese beträgt 35 Wochen, auf Augenarzt 44 Tage.
Bis 2030 fehlen 75.700 Pflegekräfte – 50 % des bestehenden Personals leidet unter Burnout.
Wien betreut 58.590 Pflegeklient:innen – österreichweit fehlen bis 2030 77.000 Pflegepersonen.
Pflegekosten steigen bis 2040 auf 14,5 Mrd. € – ohne Reformen droht eine Versorgungskrise.
Ich setze mich für bessere Arbeitsbedingungen, höhere Löhne und mehr Ausbildungsplätze in der Pflege ein.